
Online-Verkäufe wachsen weiterhin in den meisten Märkten
Trotz wirtschaftlichem Druck in ganz Europa berichteten die meisten befragten Unternehmen von stabilen oder steigenden Online-Verkäufen im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2025.
Ungarn zeigt im Bericht die stärkste Wachstumsdynamik, wobei 75 % der befragten Unternehmen einen Anstieg des Online-Umsatzes meldeten. Auch Kroatien meldet starke Ergebnisse, wobei fast 60 % der Unternehmen im gleichen Zeitraum höhere Online-Verkäufe verzeichneten.
Obwohl das Wachstum zwischen den Märkten variiert, bleibt der Gesamttrend positiv. Die meisten Unternehmen berichteten entweder von moderatem Wachstum oder stabilem Umsatz statt von Rückgang.
Kundengewinnung ist immer noch der schwierigste Teil des E-Commerce
In allen fünf Ländern des Berichts bleiben Kundengewinnung und Marketing die größte operative Herausforderung für Online-Händler.
In den meisten Märkten identifizierten zwischen 57 % und 67 % der Unternehmen die Kundengewinnung als ihre Hauptschwierigkeit, weit vor logistischen oder operativen Problemen.
Für viele Unternehmen, insbesondere kleinere, besteht die Herausforderung nicht darin, einen Online-Shop zu starten, sondern ein nachhaltiges System aufzubauen, das kontinuierlich neue Kunden anzieht.

Facebook treibt immer noch die meisten Social-Commerce-Verkäufe an
Trotz des Aufstiegs neuerer Plattformen dominiert Facebook weiterhin bei den über soziale Medien generierten Verkäufen.
In jedem in der Studie enthaltenen Markt wird Facebook am häufigsten als Plattform für die besten Ergebnisse genannt. In einigen Ländern wie Bulgarien und Ungarn ist der Anteil besonders hoch und erreicht weit über die Hälfte der Befragten.
Instagram belegt meist den zweiten Platz, während TikTok in den Daten erscheint, aber bei den meisten befragten Einzelhändlern eine kleinere Rolle bei der Direktverkaufsleistung spielt.
Google Ads und Social-Media-Anzeigen bleiben die wichtigsten Verkaufstreiber
Performance Marketing spielt weiterhin eine zentrale Rolle beim Wachstum des E-Commerce in der Region.
Der Bericht zeigt, dass Google Ads und Social-Media-Werbung die beiden häufigsten Vertriebskanäle für Online-Händler sind, während SEO typischerweise der drittwichtigste Treiber ist.
Andere Kanäle wie E-Mail-Marketing oder Direktverkehr erscheinen viel seltener als Haupteinnahmequelle.
Dies bestätigt, dass viele Online-Shops weiterhin stark auf bezahlte Akquisition angewiesen sind, um ihren Umsatz zu steigern.
Der lokale Wettbewerb ist immer noch stärker als bei globalen Plattformen
Obwohl globale Marktplätze wie Temu, Amazon oder Trendyol in Europa schnell expandieren, sehen die meisten Unternehmen im Bericht ihre größten Konkurrenten immer noch näher an der Heimat.
In den fünf befragten Märkten identifizierten zwischen etwa 60 % und 77 % der Befragten inländische Wettbewerber als ihre Hauptkonkurrenz.
Internationale Plattformen werden als wachsende Bedrohung genannt, sind aber noch nicht der dominierende Wettbewerbsdruck für die meisten lokalen E-Commerce-Unternehmen.
Was das für E-Commerce-Unternehmen bedeutet
Die Einzelhändler in der Region wachsen offensichtlich weiterhin, aber es wird immer schwieriger, Kunden anzuziehen und sich in überfüllten Märkten abzuheben. Während der Online-Verkauf in mehreren Ländern weiter steigt, deuten die Daten darauf hin, dass der Wettbewerb zunimmt und das Marketing anspruchsvoller wird.
Für viele Unternehmen besteht die eigentliche Herausforderung nicht mehr darin, einen Online-Shop zu starten, sondern zuverlässige Wege zu finden, um den Umsatz über die Zeit wachsen zu lassen.



