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Amazon senkt die Gebühren in Europa auf 5 %. Der Grund? Shein und Temu

Amazon startet laut Reuters eine seiner größten Gebührensenkungen in der Geschichte. Das Ziel ist klar – sich gegen billige Konkurrenten wie Shein und Temu zu verteidigen, die sowohl Kunden als auch Verkäufer übernehmen. Ab dem 15. Dezember werden die Gebühren für den Verkauf billiger Kleidung und Accessoires deutlich sinken. Amazon kündigte diesen Schritt Anfang dieser Woche als direkte Reaktion auf chinesische Konkurrenz an, die T-Shirts für 3 Euro und Jeans für 8 Euro verkauft.

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Amazon senkt die Gebühren in Europa auf 5 %. Der Grund? Shein und Temu
Quelle: ChatGPT

Wie viel genau schneidet Amazon

Die Vermittlungsgebühren für Kleidung und Accessoires werden wie folgt gesenkt:

  • 5 % (von 7 %) für Artikel bis zu 15 Euro/Pfund
  • 10 % (von 15 %) für Artikel zwischen 15 und 20 Euro/Pfund

Zum Vergleich: Shein verlangt derzeit 10 % in der EU und 12,24 % im Vereinigten Königreich. Neue Verkäufer bekommen sogar ihre ersten 30 Tage kostenlos.

Warum Amazon das gerade tut

Shein und Temu haben den europäischen E-Commerce-Markt in den letzten Jahren erheblich verändert. Sie verkaufen alles von Wohnaccessoires bis hin zu Staubsaugern zu extrem niedrigen Preisen. Amazon hält weiterhin eine dominierende Position in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern, doch der Wettbewerb beginnt, seinen Marktanteil zu verringern.

Der europäische E-Commerce-Markt wird in diesem Jahr voraussichtlich 900 Milliarden Euro erreichen und ein Wachstum von 7 % erreichen. Jetzt kämpfen alle um das Geld.

Was das für Verkäufer bedeutet

Amazon gibt an, dass es Kosteneinsparungen an seine Verkäufer weitergibt. In der Praxis verbessern sich Ihre Margen, wenn Sie billige Modeartikel verkaufen. Oder du kannst die Preise noch weiter senken und direkt mit Shein und Temu konkurrieren.

Die Frage ist, ob die Gebührenreduzierung ausreicht. Der chinesische Wettbewerb profitiert von extrem niedrigen Herstellungskosten und direkten Fabrikverbindungen. Amazon erkennt das, weshalb es das günstigste Segment anspricht – dort ist der Wettbewerb am heftigsten.

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