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Kann Google UCP das Online-Checkout vereinfachen?

Online-Shopping könnte bald weniger Klicks und weniger technischen Aufwand für Händler erfordern. Google hat einen neuen offenen Standard vorgestellt, der darauf abzielt, die Art und Weise zu vereinfachen, wie Produkte auf digitalen Plattformen entdeckt, gekauft und bezahlt werden. Laut Ecommerce News UK soll die Initiative langjährige Integrationsprobleme im E-Commerce beheben.

Katarína Šimčíková Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU
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Kann Google UCP das Online-Checkout vereinfachen?
Quelle: ChatGPT

Ein einziges Framework wird Dutzende von Integrationen ersetzen

Google hat das Universal Commerce Protocol (UCP) eingeführt, einen Open-Source-Standard, der kundenorientierte Plattformen, Onlineshops und Zahlungsanbieter über ein gemeinsames Framework verbindet. Heute bauen viele Händler für jede neue Verkaufsfläche noch separate Integrationen. UCP hat das Ziel, dies durch ein einziges, wiederverwendbares System zu ersetzen.

Das Unternehmen entwickelte das Protokoll gemeinsam mit bekannten Einzelhandels- und E-Commerce-Anbietern, darunter Shopify, Etsy, Walmart, Target und Wayfair. Google sagt, dass der Ansatz auch von mehr als 20 Partnern aus dem Zahlungs- und Einzelhandel unterstützt wird.

Ein kostspieliges technisches Problem beheben

Seit Jahren kämpfen E-Commerce-Teams mit dem, was Google als „N x N“-Integrationsproblem beschreibt. Jede neue Plattform oder jeder Kanal benötigt eine eigene individuelle Verbindung, was die Kosten erhöht und die Starts verlangsamt.

UCP fungiert als Mittelschicht zwischen dem Kunde und den Systemen des Händlers. Das Ziel ist einfach: weniger individuelle Builds, schnellere Rollouts und einfachere Wartung. Für wachsende Einzelhändler könnte dies sowohl die Entwicklungszeit als auch die langfristige technische Verschuldung reduzieren.

Wie Händler sich anschließen

Das Protokoll basiert auf klar definierten Funktionen wie Produktentdeckung oder Checkout. Händler entscheiden, welche Funktionen sie unterstützen, und veröffentlichen diese Informationen in einem standardisierten Format. Dadurch können andere Systeme herausfinden, was der Store bietet, ohne fest programmierte Integrationen.

Die Zahlungen folgen einer modularen Struktur. Zahlungsmethoden und Zahlungsabwickler werden getrennt behandelt, was die Zusammenarbeit mit bestehenden Anbietern erleichtert und mehrere Optionen unterstützt. Google weist außerdem darauf hin, dass jede Zahlung an eine klare, überprüfbare Kundenzustimmung gebunden ist.

Warum das für E-Commerce-Führungskräfte wichtig ist

Google hat UCP bereits in seinen eigenen Einkaufserlebnissen implementiert, sodass Nutzer Produkte direkt in Google-Umgebungen kaufen können. Um teilzunehmen, benötigen Händler ein aktives Merchant Centre-Konto und berechtigte Produkte.

Für europäische E-Commerce-Unternehmen signalisiert UCP, wohin sich Online-Shopping entwickelt: weniger Schritte für Kunden und einfachere Integration für Händler. Wenn die Akzeptanz wächst, könnte der Standard Einzelhändlern helfen, Kunden effizienter zu erreichen und gleichzeitig ihre bestehenden Systeme beizubehalten.

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Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU

Partnership Manager & E-commerce Content Writer with 10+ years of international experience. Former Groupon Team Lead. Connects European companies with Slovak and Czech markets through partnerships and content marketing.

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Liana Hakobyan Liana Hakobyan
Marketing Strategy Lead | TEDxSpeaker | Microsoft Startup Finalist, Iris.ai