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Temus rasches Wachstum steht unter neuem Druck.

PDD Holdings, das Unternehmen hinter Temu und der chinesischen E-Commerce-Plattform Pinduoduo, meldeten im zweiten Quartal schwächere als erwartete Umsätze, da Wettbewerb in China und regulatorischer Druck im Ausland das Wachstum belasteten. Laut Reuters stieg der Umsatz von PDD im Jahresvergleich um 8 % auf 112,36 Milliarden RMB in den drei Monaten bis zum 30. Juni, unter den von LSEG befragten Analysten erwarteten 116,35 Milliarden RMB. Der Nettogewinn, der auf Stammaktionäre zurückzuführen ist, sank um 12 % auf 27,2 Milliarden RMB.

Katarína Šimčíková Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU
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Temus rasches Wachstum steht unter neuem Druck.
Quelle: ChatGPT

Der Wettbewerb in China bleibt hart

PDD konkurriert mit Alibabas Taobao und Tmall, JD.com und ByteDance-betriebenen Douyin, wobei Rabatte, Subventionen und Anreize genutzt werden, um Verbraucher und Händler anzuziehen.

Die Konsumausgaben in China stehen weiterhin unter Druck. Schwaches Vertrauen, Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit und der anhaltende Immobilienabschwung haben die Käufer vorsichtig gehalten und zu einem anhaltenden Preiskrieg im E-Commerce-Sektor des Landes beigetragen.

Auch die Ausgaben waren während des diesjährigen 618-Einkaufsfestivals trotz umfangreicher Aktionen und Rabatte zurückhaltend.

PDD hat die Ausgaben für Logistik- und Händlerunterstützungsprogramme erhöht, um die Lieferkosten zu senken und den Verbrauchern einen besseren Mehrwert zu bieten. Die zusätzliche Investition hat auch bei Investoren Bedenken hinsichtlich des Rentabilitätsdrucks ausgelöst.

Temu steht vor höheren Kosten im Ausland

Temu steht außerhalb Chinas vor einer anderen Reihe von Herausforderungen. Das internationale Geschäft ist gewachsen, indem Verbraucher mit kostengünstigen Waren verbunden sind, die direkt von chinesischen Lieferanten geliefert werden. In den USA hingegen haben Zölle auf chinesische Importe und das Ende der zollfreien Behandlung von niedrigwertigen Paketen den Druck auf dieses Modell erhöht.

Höhere Versand- und Compliance-Kosten haben einige Händler dazu veranlasst, die Preise zu erhöhen, was die Nachfrage bei preissensitiven Kunden möglicherweise beeinträchtigt. Auch die Lieferungen niedrigwertiger E-Commerce-Produkte sind in den letzten Monaten zurückgegangen, da Änderungen bei Zöllen und Handelsregeln den grenzüberschreitenden Verkauf gestört haben.

Auch Europa verschärft seinen Ansatz für günstige Importe. Die politischen Entscheidungsträger haben ihre Bemühungen verstärkt, das Volumen an kostengünstigen Waren zu bekämpfen, die über Plattformen wie Temu, Shein und Alibabas AliExpress auf den Markt gelangen.

Die neu eingeführte Gebühr der Europäischen Union für kleine Pakete, die direkt aus China importiert werden, wird voraussichtlich die Kosten für Verkäufer und Verbraucher erhöhen.

Diese zusätzlichen Kosten könnten den Preisvorteil von Temu unter Druck setzen und es erschweren, das internationale Wachstumstempo aufrechtzuerhalten, das das Investoreninteresse an PDD gesteigert hat.

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Katarína Šimčíková
E-commerce Content Writer & EU Market Partnerships, Ecommerce Bridge EU

Partnership Manager & E-commerce Content Writer with 10+ years of international experience. Former Groupon Team Lead. Connects European companies with Slovak and Czech markets through partnerships and content marketing.

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